Focus Magazin Online - 16. September 2013

Kopfstand weltweit

Die zehn schönsten Yoga-Hotels der Welt

Eins davon ist das Yoga Magic Eco Resort, Vagator, Goa

Die Zeitschrift Focus hat eine Auswahl der zehn schönsten Yoga-Hotels der Welt gemacht. Eins davon ist das Yoga Magic Eco Resort, in Vagator, Goa.
Focus schreibt über dieses Hotel:

Dieses Yoga-Shala, also der Ort, an dem Yoga praktiziert wird, sucht seinesgleichen: Boden und Wände sind mit Kuhdung verputzt, das Dach mit Palmblättern gedeckt. Wer noch nie Körperkontakt mit der traditionellen indischen Bauweise hatte, wird sich wundern: Weder stinkt es noch fühlt sich irgendetwas unangenehm an. Im Gegenteil. Im Yoga-Shala herrscht eine angenehme Temperatur, was im tropisch heißen Goa im Süden Indiens einiges heißt. Aus den Nischen grinst Ganesha heraus, der elefantenköpfige Hindu-Gott. Ganesha trägt zu der Stimmung bei, die dem Retreat seinen Namen „Magic Eco Resort“ gibt.

Das englische Paar Phil und Ishi erfüllte sich vor einigen Jahren in der Nähe von Vagator im Norden Goas inmitten von Reisfeldern einen Traum: ein kleines Guesthouse für westliche Yoga-Fans. Die beiden aus der Musikbranche stellten vier große Stoffzelte auf wie sie für den wüstenhaften Bundesstaat Rajasthan im Nordwesten typisch sind – ein wagemutiges Experiment im tropischen Goa. Doch die ersten Gäste fanden die Idee toll, zumal der Wind gut durch die luxuriös eingerichteten Zelte pfeift.

Öko-Toilette im Luxuszelt

Jedes Zelt hat sein eigenes Open-air-Bad – mit Öko-Toilette versteht sich. Denn im Resort steht Umweltschutz an erster Stelle. So gibt es für die Zeltgäste nicht nur eine Einführung in die Kunst des Toiletten-Kompostierens, sondern auch die Anweisung, unbedingt eine eigene Flasche für gefiltertes Trinkwasser mitzubringen, damit kein Plastikmüll entsteht. Auch wenn das sehr „basic“ klingt, so ist der Standard in dem kleinen Yoga-Retreat äußerst hoch. Jeden Morgen um acht Uhr, vor der Yogastunde, wird der Morgentee auf die eigene Veranda serviert und den Gästen jeder Wunsch von den Lippen abgelesen.

Es gibt auch vier fest gebaute Unterkünfte wie die „Maharaja Suite“, deren Name Prinzip ist. Dieses liebevoll bis ins Detail gestylte Prinzenzimmer mit Schaukelbett auf der Terrasse hat auch ein normales WC, bei dem weder nachgesprüht, geschüttet oder gestreut werden muss.

Zur Mittagsruhe nutzen Yogis gerne den riesigen Swimmingpool im Palmenwald. Und vom Restaurant aus lässt sich der Blick über die Reisfelder genießen. Die ayurvedischen Köstlichkeiten wie Auberginen-Curry, Tomaten-Dattel-Chutney oder Cashew-Kuchen, die es am Abendbüffet gibt, verführen zum hemmungslosen Schlemmen. Wie gut, dass die Gäste durch die Bank Yoga-Übende sind: Meist gertenschlanke Frauen um die 40, die sich und ihren Körper unter Kontrolle haben.

 

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